Hallo, ich bin Arnold
Arnold der Geniesser Ich kann kein Wässerchen trüben Guten Morgen
Beschreibung
Haltung
Ernährung
Haltungsberichte
Fruchtlexikon
Bilder
Video
Links
Kontakt
Forum
Gästebuch

Haltungsbericht

Haltungsberichte

Arnold 2006
Arnold 2007
Arnold + Monchichi 2008 Teil 1
Arnold + Monchichi 2008 Teil 2
Monchichi 2009 Teil 1
Arnold 2009 Teil 2
Arnold + Ronja 2010

Arnold 2006 «

Mein Name ist Arnold und ich bin am 28.10.04 in Deutschland geboren. Ich wurde von Hand aufge-
zogen, weil die Kollegin meiner Mutter mich nicht akzeptierte. Seit dem 2.12.05 wohne ich bei
meinen Pflegeeltern in der Schweiz. In meinem neuen Zuhause habe ich ein ganzes Zimmer (19m3)
Arnold im Schlafsack nur für mich alleine.  Meine Pflegeeltern spielen jedoch schon
mit dem Gedanken mir etwas mehr Platz zur Verfügung zu
stellen. So an die 40m3. Dies nicht nur weil das Tierschutzge-
setz in der Schweiz evt. geändert werden soll, sondern weil
sie der Meinung sind, dass ich den Platz wirklich brauche um
mich richtig auszutoben. Die Voliere ist aus abwaschbaren,
beschichteten Holzplatten gebaut. Die Fenster, der Eingangs-
bereich und das Dach sind vergittert. Das Dach kann ich so
als zusätzliche Klettermöglichkeit nutzen, indem ich Kopfüber
an ihm wandle. Die Einrichtung besteht aus diversen Ästen und
dicken Seilen zum Klettern. Was ich auch sehr mag, sind meine beiden Hängematten aus sehr ro-
bustem Jeansstoff. In denen liege ich sehr gerne und lasse mich streicheln. Mit Vorliebe springe ich
volle Pulle rein. Deshalb auch der robuste Stoff, da die ersten Modelle meiner Sprung- und Knabber-
freude nicht standgehalten haben. Dann habe ich auch noch diverse Weidenkörbe und Kunststoff-
kisten, die ich nach Lust und Laune in der ganzen Voliere herumschiebe. Es ist auch alles sehr stabil
gebaut, denn wenn ich will, bin ich wirklich „bärenstark“.
Der Bodengrund besteht aus Buchenholzschnitzel. Die sind
sehr hygienisch und man sieht gleich wo ich hingemacht
habe. Das ist auch gut so, denn mit der Stubenreinheit hat es
bei mir nicht so wirklich geklappt. Wenn es raus muss, muss
es raus (und das meistens sehr schnell).
Meistens schlafe ich in einer Kunststoffkiste voller Tücher am
Boden. Am Anfang schlief ich in einem Weidenkorb unter
dem Dach. Aber irgendwie gefällt  es mir viel besser in
dieser Kiste mit Tüchern eingewickelt zu schlafen. Meistens
erwache ich zwischen 17 Uhr (Winter) und 21 Uhr (Sommer).
Voliereneinrichtung
Dann schaue ich mal unter meinen Tüchern hervor, strecke mich und gähne zuerst mal. Nachher wird
zuerst mal was gefressen. (Was ich alles fresse werd ich später noch erzählen) Meistens brauche ich
eine gewisse Zeit, um richtig wach zu werden. Das ist ja bei euch Menschen ähnlich.
Wenn ich will, darf ich auch täglich aus meiner Voliere und  mache die Wohnung meiner Pflegeeltern
unsicher. Natürlich darf ich nur unter Beobachtung raus, denn sonst würde ich ein Riesenchaos
anrichten.Selbstverständlich kommen meine Pflegeeltern auch zu mir in die Voliere und spielen mit
Arnold am Brotkasten mir. Oder besser gesagt, ich spiele mit ihnen. In der Wohnung
müssen sie immer aufpassen, dass ich nichts anstelle. In der
Küche steht zum Beispiel nur noch der Brotkasten. Sonst
haben sie alles aus der Gefahrenzone entfernt. Da ich sehr
neugierig bin, ist eben nichts vor mir sicher. Sie haben auch
alle Steckdosen gesichert. Das Wohnzimmer, Schlafzimmer
und das Bad sind Sperrzonen für mich. Denn meine Besitzer
möchten ja auch noch ein bisschen so wohnen, wie sie es
gern hätten.
Meistens darf ich etwa 2-3Stunden nach draussen, je nach-
dem wie ich mich benehme. Und dann kommen meine Pflegeeltern auch noch 2-3 Stunden zu mir ins
Zimmer. Denn dort müssen sie auch nicht so doll aufpassen, dass ich was kaputtmache. Beim
Spielen kann es auch schon mal passieren, dass ich zu übermütig werde und dann tragen sie auch
mal ein paar Kratzer oder Schrammen davon. Denn meine Krallen sind sehr scharf und meine Zähne
spitz. Und wenn ich was will, das ich nicht darf und meine Eltern wollen das nicht, kann ich auch
richtig sauer werden. Dann kann es auch passieren, dass ich beherzt zubeisse!! Meine absolute
Lieblingsbeschäftigung: Ich könnte stundenlang an Fingern  
rumknabbern. Das kann zuweilen richtig anstrengend sein
(natürlich nicht für mich). Was ich auch gerne tue, ist mein
Kunststoffschälchen von der Katzentransportkiste herumtragen
oder mit dem Schwanz hinter mir herziehen. Andere
Spielsachen würden mich auch interessieren, doch leider bin
ich nicht sehr vorsichtig und mache schnell alles kaputt.  Da
meine Pflegeeltern natürlich Angst haben, es könnte mir was
passieren, bekomme ich nur noch Dinge zum Spielen, welche
ich nicht zerstören kann. So sind zum Beispiel Spielsachen aus
dünnen Seilen oder Stoffen nicht für mich geeignet, da ich mich
Arnold am Knabbern
darin verfangen und mich sogar damit strangulieren kann. Was ich nicht so gerne mag sind
hektische Bewegungen und laute Stimmen. Irgendwie bringt mich das ganz durcheinander und
ich werde dann sehr unsicher. Aber da meine Pflegeeltern das wissen, geben sie sich sehr Mühe.
Was ich auch gar nicht so besonders finde, ist Wasser zum Baden. Das ist so kühl und nass.
Brrrrhhhh!!!
Nun erzähle ich mal noch was zu meinen Fressgewohnheiten. Also wenn es meine Besitzer zulassen
würden, könnte ich die ganze Nacht fressen. Aber ich muss ja auch schauen, dass ich meine gute
Figur behalten kann. Ich bin im Grossen und Ganzen nicht sehr wählerisch, was das Essen anbelangt.

Hier mal eine kleine Auswahl:
Birnen Bananen
Papaya
Mango
Salat
Äpfel Trauben Cherimoya Feigen Pflaumen
Ananas Kiwi Paprika Orange Passionsfrucht
Litschi Melonen Karotten Kaki Granatapfel
Paw Paw Pomelo Kohlrabi Aprikosen Zwetschgen
Kirschen Pfirsich Kaktusfeigen Quark Fruchtsaft
Rosinen Datteln Eier Dörrfrüchte Reiswaffeln
Brot Geflügel Honig Heuschrecken Bienenmaden
Beeren Reis
Arnold am Früchtekorb Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Ich bekomme pro Tag
etwa 5-6 verschiedene Sachen zum Essen. So habe ich
immer ein wenig Abwechslung. Denn wer isst schon gerne
jeden Tag dasselbe!?! Pro Tag kriege ich so etwa
450-500g Futter. Zusätzlich bekomme ich auch noch
Vitamine und Mineralien zum Futter dazu. Zum Trinken habe
ich immer frisches Wasser und zwischendurch gibt es auch
mal Fruchtsaft. Beim Saft kenne ich dann kein Halten mehr,
da wird fast alles aufs Mal ausgetrunken!
Nun bin ich 2 Jahre alt und wiege so um die 2,5-3kg. Man
kann also sagen, ich bin ein stattlicher, junger Mann. Als ich in die Pubertät kam (so mit 1.5-2 Jahren),
versuchte ich in meiner Voliere die Herrschaft an mich zu reissen. Ich demonstrierte Dominanz indem
ich gegen meine Eltern aufbegehrte und sie manchmal anmeckerte. Aber dank klarer Richtlinien und
disziplinarischen Massnahmen habe ich schnell wieder begriffen, wo mein Platz im Rudel ist. Jetzt bin
ich wieder Mama's Sonnenschein und derselbe liebe Kerl, der ich immer war. (Bis zum nächsten
Aussetzer...)
Meine Sprache umfasst ein breites Spektrum an Tönen und Lauten, mit denen ich mich bemerkbar
machen kann. Meine Zieheltern waren anfänglich etwas erstaunt, was ich so alles von mir geben kann.
Mittlerweile kennen sie jedoch die Wickelbärsprache. Nur
sprechen können sie sie nicht.
So, nun habt ihr mal einen kleine Überblick, wie ich so lebe
und was ich so treibe. Übrigens lasse ich mich nicht gerne
Fotografieren. Denn dieses Ding das die Bilder schiesst, be-
komme ich nie zum Spielen, obwohl es mich doch so interes-
siert.
Durch mein drolliges und süsses Äusseres darf man sich
nicht täuschen lassen, ich bin und bleibe ein Wildtier. Ich
sollte daher nur von Leuten gepflegt werden, die sich dessen
Wo ist die Kamera?
bewusst sind. Und für Kinder bin ich gänzlich ungeeignet, da ich ihnen schwere Verletzungen zufügen
kann.

Bis zum nächsten Mal
Eure Arnold


Arnold 2007 «

Hallo alle zusammen, Wieder ist ein Jahr vergangen und ich melde mich mal wieder.
Mittlerweile bin ich schon bald zwei Jahre bei meinen Zieheltern und es gefällt mir immer noch sehr 
gut bei ihnen. In der Zwischenzeit habe ich auch meinen 3. Geburtstag gefeiert und bin nun fast kein 
Baby mehr. Ich werde Euch nun ein bisschen berichten, wie es mir (und natürlich meinen Zieheltern) 
im letzten Jahr so ergangen ist.
Also, zu meinem Ziehpapa habe ich ein gaaannzz beson-
deres Verhältnis. Mit ihm kann ich rumtollen, an ihm rumklettern
und an den Fingern knabbern. Er darf auch fast alles mit mir
machen. Manchmal werde ich aber beim Spielen ein bisschen
zu übermütig und zu grob und dann kann es schon mal
passieren, dass ER mich ins Ohr beisst. Natürlich nicht zu doll,
aber da ich ein bisschen ein „Sensibelchen“ bin, muss ich dann
manchmal quietschen. Aber eigentlich hat er ja schon Recht,
denn mit meinen scharfen Krallen und Zähnen bin ich manch-
mal schon ein bisschen ruppig. Mit meiner Ziehmama habe ich
ein "spezielles" Verhältnis. Einerseits kann sie mich eine halbe
Lecker Finger
Stunde lang auf meiner Plattform streicheln und kraulen und ich  geniesse es ganz doll. Aber leider
hatten wir auch schon zwei Zwischenfälle, bei denen ich sie richtig fest gebissen habe. Weshalb ich
so reagiere, weiss ich leider auch nicht.. Denn sie meint es ja nur  gut mit mir und gibt mir zu Fressen
Biss und ist auch nie böse zu mir gewesen. Aber irgendetwas lässt mich manch-
mal einfach austicken.  Als ich sie ins Bein gebissen habe, sah das
gar nicht schön aus. Sie hatte einen richtigen Abdruck meines Gebisses
und hat auch jetzt noch Narben. Und weil man manchmal nicht weiss, wie
ich reagiere, darf ich auch nicht aus meiner Voliere raus, wenn meine
Zieheltern Gäste haben. Denn das wäre einfach zu gefährlich. Aber die
Gäste kommen mich trotzdem besuchen, sie müssen mich einfach durchs
Gitter begrüssen. Das ist zwar blöd, aber sicherer für beide Seiten.
Es ist schon interessant, wenn soviele Menschen vor der Tür stehen, die ich manchmal noch nie
gesehen habe. Und wenn fremde Leute da sind, zeige ich mich immer von der besten Seite. Da
könnte man meinen ich könne kein Wässerchen trüben. Aber die führe ich manchmal schön an der
Nase herum. Ich bewege mich dann immer ganz langsam und
"verzaubere" sie mit meinen grossen Kulleraugen und meinem
knuddeligen Aussehen. Und wenn meine Pflegeeltern Gäste
zum Essen haben, muss ich immer fiepen. Denn die müssen
doch auch zu mir nach oben kommen und mit mir spielen!?!?!
Meistens wirkt es auch und irgendwer kommt zu mir hoch,hihi!!
Ich weiss eben schon, wie ich alle um den Finger wickeln kann.
Trotz meiner 3 Jahre bin ich manchmal noch ein richtiges Baby.
Was zu fressen
Zum Beispiel: beim Schlafen. Ich habe jetzt eine coole Holzkiste fast an der Decke oben zum
Schlafen mit einem Tuch drin. Wenn ich aber in der Nacht Radau mache, kann es schon mal
passieren, das ich das Tuch aus der Kiste rausreisse. Und wo soll ich dann bequem schlafen?!?!
Guten Morgen Meistens weiche ich dann in meinen Schlafsack aus oder ich
mache es mir unter der Plastikkiste gemütlich. Aber irgendwie
ist das eben auch nicht das Wahre. Sobald meine Zieheltern am
Morgen aufstehen, um zur Arbeit zu gehen und mir die Decke
wieder in die Holzkiste stopfen, wechsle ich sofort mein Schlaf-
domizil. Denn irgendwie kann ich nur in meiner Holzkiste mit
Tuch tief und fest schlafen.  Manchmal hört man mich sogar
schnarchen wie ein grosser Bär!!!!
Manchmal haben meine Zieheltern wirklich das Gefühl, sie hätten ein echtes Baby zu Hause. Das
zweite Beispiel ist: wenn ich Hunger habe! Manchmal bekomme ich nachts um 3-4 Uhr plötzlich einen
Riesenhunger (obwohl ich ja eigentlich genug zu Essen kriege). Und dann werfe ich einfach solange
meine Körbe, Kisten und Futternäpfe durch die Gegend oder ans Gitter, bis meine Ziehmama genug
hat und aufsteht. Sie findet das eigentlich nicht so lustig, aber es wirkt immerhin meistens. Und dann
bekomme ich noch was zu Essen. Man muss eben nur wissen, wie man's anstellen muss, hihi!!
Mit dem Spielzeug ist es immer noch so eine Sache. Denn die meisten Sachen sind einfach nicht
robust genug und halten meinem Temperament nicht stand. Am liebsten trage ich immer noch mein
Plastikschälchen umher. Oder ich klaue meinem Ziehpapa die Katzenschaufel wenn er am Putzen ist
und trage sie in mein Hängemattenversteck.
Aber auch wenn es manchmal Zeiten gibt, in denen ich meine Zieheltern fast in den Wahnsinn treibe,
hergeben würden sie mich auf keinen Fall!! ( Das haben SIE jedenfalls gesagt!)
So, nun habe ich Euch auf den neusten Stand der Dinge gebracht. Ich melde mich dann wieder, wenn
es Neuigkeiten zu berichten gibt.

Euer Arnold


Arnold + Monchichi 2008 Teil 1  «

Hallo miteinander,
in den letzten Monaten ist so viel passiert, dass ich nicht bis Ende Jahr warten konnte, um Euch alles
zu erzählen. Meine Pflegeeltern hatten ja schon lange davon gesprochen, eventuell eine zweite Voliere
zu bauen und eine Freundin für mich zu suchen.
Anfang Jahr war es dann plötzlich soweit. Sie hatten das
grosse Glück, ein kleines Wickelbärmädchen zu finden, das
ganz in der Nähe von uns geboren wurde. Sie heisst Monchichi
und ist am 29.09.2007 zur Welt gekommen. Nun setzten
meine "Eltern" alle Hebel in Bewegung, um die Kleine zu uns
zu holen. Leider kam das alles so plötzlich, dass natürlich die
zweite Voliere gar noch nicht in Planung war. Bevor also die
Monchichi zu uns kommen konnte, musste noch ein bisschen
umgebaut werden. Im Zimmer neben meinem Gehege wurde
nun eine neue Voliere gebaut und eingerichtet. Dazu wurde
noch ein Loch in die Wand geschlagen und ein Durchgang
mit Schieber gebaut, damit man bei Bedarf die beiden
Volieren voneinander trennen oder verbinden kann. Das alles
brauchte natürlich seine Zeit, aber da meine "Eltern" nicht so
lange warten wollten bis alles fertig war, kam Plan B zum Zuge.  
Provisorische Voliere
Dank einer guten Bekannten konnten sie sich eine Papageienvoliere (2x1x2m) ausleihen, die sie
im Wohnzimmer aufstellten. Nun war zwar das Wohnzimmer nicht mehr bewohnbar, aber meine
"Eltern" sind es  ja gewohnt, sich für uns Tierchen einzuschränken. Hi,hi!
Voliere Mitte Februar war es dann endlich soweit und Monchichi zog in
die provisorische Voliere ein. Nach ca. 3 Wochen konnte sie
dann in ihre neue, grosse "Wohnung" umziehen. Bevor ich die
Kleine aber zu Gesicht bekam, wollten meine "Eltern", dass sie
sich zuerst ein bisschen an die neue Umgebung gewöhnen
konnte. Es hätte mich natürlich schon unheimlich interessiert,
wie die Kleine denn nun aussieht und wie sie sonst so ist. Aber
ich kann es schon verstehen, dass sie sich zuerst ein wenig
einleben musste. Denn so wie ich es vernommen habe, war sie zu
diesem Zeitpunkt auch noch viel kleiner als ich und auch noch ein
richtiges Baby.
Mitte Mai wurde dann das Brett beim Schieber entfernt, damit wir uns das erste Mal richtig be-
schnuppern konnten. Es interessierte mich natürlich brennend wer das jetzt war, den ich Nacht für
Nacht im andern Zimmer rumturnen und piepsen gehört habe. Und meine Erwartungen wurden
nicht enttäuscht. Es ist wirklich eine niedliche, kleine Maus. Aber ich hatte dazumals schon ein
bisschen den Verdacht, dass sie eine echte Zicke und Nervensäge sein kann. Am Anfang, wenn ich
ans Gitter kam, hat sie mich immer angemeckert. Dabei wollte ich sie doch nur näher kennenlernen.
Denn bis jetzt habe ich ja noch nie einen andern Wickelbären gesehen. Ausser natürlich eine ganz
kurze Zeit meine richtige Mama. Aber das weiss ich gar nicht mehr, weil ich kurz nach der Geburt
von ihr getrennt werden musste. Nach zwei Nächten wurde dann das Gitter ganz entfernt und der
Weg war frei für unsere erste richtige Begegnung. Wir sind beide sehr vorsichtig an die Sache
rangegangen und brauchten eine Weile bis wir uns das erste Mal begegnet sind.
Mittlerweile sind ca. zwei Wochen vergangen und die Situation
ist wie folgt: Wir sind irgendwie beide aneinander interessiert.
Aber beide haben noch ein bisschen Angst voreinander.
Zwischendurch renne ich der Kleinen ein paar Runden hinter-
her, wenn es mir zu bunt wird. Die Kleine kommt zwar immer
in meine Nähe und provoziert mich immer mit ihren weiblichen
Reizen. Aber sobald ich nur schon ein kleines bisschen
Interesse zeige, springt sie entweder im vollen Galopp davon
Monchichi
oder sie faucht und meckert mich an. Naja, da soll einer aus den Frauen schlau werden. Aber wie ich
es so vernommen habe, geht es euch Menschen ja auch nicht besser. Hi,Hi!
Wir schlafen zur Zeit auch noch in getrennten "Betten". Aber mal schauen, vielleicht werden wir mal
noch ganz gute Freunde. Von meiner Seite aus, steht dem also nichts im Wege.
Arnold Am Morgen ist sie auch immer eine echte Nervensäge. Ich habe
mir angewöhnt im Häuschen zu schlafen, das in "ihrer" Voliere ist.
Irgendwie gefällt es mir einfach besser dort. Nun weiss das
Fräulein nichts Besseres, als vor der Schlafbox ein Mordsgezetter
abzulassen. Dabei schläft sie gar nicht in diesem Haus, sondern
im Schlafsack!!! Es geht ihr (glauben ICH und auch meine
"Eltern") einfach ums Prinzip.
Ihr seht also, die letzten Monate waren richtig aufregend für alle
Beteiligten und ich denke, die kommende Zeit wird auch sehr
spannend. 
Ich werde mich dann wieder melden, wenn es was Neues zu berichten gibt.

Euer Arnold

PS: Ich habe den Bericht nur aus meiner Sicht geschrieben, denn Monchichi ist noch zu jung
um selber so einen Bericht schreiben zu können. Sie ist eben doch noch ein BABY!!!


Arnold + Monchichi Teil 2 2008 «

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und es wird Zeit, die letzten Monate Revue passieren zu
lassen. Die ersten 5 Monate habe ich im 1. Teil schon mal zusammengefasst, da sich in diesem
Jahr bei mir wohnungs- und beziehungstechnisch einiges verändert hat.
Monchichi und mir geht es gut und bis jetzt läuft es nicht
schlecht zwischen uns. Wir haben viel Platz zum Herumtollen
und auch über das Futterangebot können wir uns nicht
beklagen. Wir sind meistens nicht die ganze Nacht zusammen,
denn wie bei euch Menschen, gehen wir uns manchmal auf die
Nerven. Und bevor es richtig krachen sollte, entschärfen
unsere Pflegeeltern die Situation indem sie uns zwischendurch
trennen. Die kleine Monchichi  ist eben noch extrem verspielt
und man sieht  ihr schon an, dass sie noch nicht so
"erwachsen" ist wie ich.
Monchichi
Sie ist im September 1 Jahr alt geworden, aber man merkt bei uns beiden schon einen
gewissen Altersunterschied. Ich bin im Oktober schon ganze 4 Jahre alt geworden. Sie schleicht
mir immer hinterher, zwickt mich und will mit mir spielen. Dabei würde ich lieber Fressen.
Aber manchmal springe ich ihr auch ein bisschen hinterher. Sie ist noch nicht so flink unterwegs
wie ich, aber ich lasse sie im Glauben, sie könne mir jederzeit entkommen, hihi... Mal schauen wie
es wird, wenn sie älter wird.
Ich finde es auf jeden Fall schön, dass ich nun eine Spielgefährtin bekommen habe, auch wenn sie
mir manchmal ganz schön an die Nerven geht. Also im Grossen und Ganzen vertragen wir uns gut.
Bis jetzt sind wir auch noch nie richtig doll aneinander geraten. Einmal habe ich Monchichi mit meinen
Krallen am Ohr erwischt. Aber ausser das es heftig geblutet hat, ist nichts Schlimmeres passiert.
Einmal war sie so frech und klaute mir das Fressen aus meinen Pfoten. Das fand ich dann nicht so
toll und habe sie mal kurz gepackt. Nicht mit böser Absicht, aber einfach um ihr mal zu zeigen,
dass sie sich nicht immer alles erlauben kann.
Arnold Schlimmer war ein anderes Erlebnis, zwischen mir
und meinem Pflegepapa. Es war ein Abend wie jeder
andere auch. Papa spielte ein bisschen mit mir und Mama
war bei Monchichi. Zu diesem Zeitpunkt waren wir gerade
getrennt, weil Monchichi ja die Verletzung am Ohr hatte.
Alles war so wie immer, bis Mama aus Monchichi's Voliere
rauskam und bei mir vor dem Gehege vorbeiging. Irgendetwas
hat mich daran gestört und ich habe mich so aufgeregt, dass ich
meinen Ziehpapa volle Pulle ins Handgelenk gebissen habe.
Fragt mich bitte nicht, weshalb ich so heftig reagiert habe. Ich weiss es selber nicht. Auf jeden Fall
konnte mein Papa die Hand kaum mehr bewegen und am nächsten Abend fuhr ihn meine
Pflegemama zur Notfallstation des Spitals, da sich zwei rote Streifen am Arm Richtung Herzen
gebildet hatten. Tja, meine Mama kam dann später alleine wieder nach Hause, denn der Papa
musste wegen der Blutvergiftung zwei Nächte im Spital verbringen. Das ist richtig dumm gelaufen
und es tut mir echt leid. Aber dafür kennt nun (fast) jeder in der Notfallstation meinen Namen und
weiss, was ein Wickelbär ist, hihi...
Dann mussten meine Pflegeeltern im Okt./Nov. mit der
Monchichi noch zum Doktor. Die Kleine hat einfach nicht
mehr zugenommen und fing an "komisch" zu laufen. Sie
bewegte sich sehr unsicher und wir wussten alle nicht weshalb.
Nach etlichen Abklärungen wie Kotuntersuchungen,
Blutwerte testen, Röntgen und Ultraschall konnte aber bis
zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig festgestellt werden, was
genau das Problem ist und es scheint alles in Ordnung zu sein.
Einzig ihre Kalziumwerte sind ein  wenig niedrig. Meine
Monchichi
Pflegeeltern haben ihr nun zusätzlich Kalzium verabreicht und es scheint, dass sich der Zustand
ein bisschen verbessert hat. Sonst sind wir beide frech wie eh und je.  Ihr seht also auch im
Jahr 2008 war bei uns jede Menge los.

Euer Arnold  und Monchichi


Monchichi 2009 Teil 1 «

Ich melde mich wiedermal bei Euch. Leider habe ich in diesem Jahr nicht sehr gute
Neuigkeiten. Anfang des Jahres war alles noch in bester Ordnung. Monchichi und ich hatten uns
richtig gut verstanden und unsere Pflegeeltern hatten sich sehr gefreut, dass es mit uns Beiden so gut
klappt. Doch leider ist dann im Frühjahr was ganz Schreckliches passiert!! Am besten ist es vielleicht,
wenn meine Ziehmama nun den Bericht weiterschreibt, denn ich habe das Ganze nur aus der Ferne
miterlebt.

Euer Arnold

Wie ihr vielleicht schon von Arnold mitbekommen habt, ist in diesem Jahr was ganz Furchtbares passiert.
Bis am 03.03.09 war die Welt noch in Ordnung, unsere Beiden haben sich gut aneinander gewöhnt und wir
hatten richtig Freude
an den Beiden. Doch an diesem Abend sollte das Unglück seinen Lauf nehmen....
Als Monchichi um 21 Uhr aufstand, begann sie plötzlich  das Fell am Vorderbein auszureissen. 
Wir sind dann sofort mit ihr zum Tierarzt, weil wir nicht wussten, was das zu bedeuten hatte. Wir gingen zu
diesem Zeitpunkt davon aus, dass evt. Arnold die Kleine verletzt hatte und behandelten 
die Wunde damit
sie sich nicht entzündet. Wir mussten dann ein paar Tage später nochmals zum Arzt, weil sie sich 
den Arm
noch weiter aufgerissen hatte und man die Wunde nähen musste. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gerade noch

Gewebeproben entnommen.

Von da an lebte Monchichi bei uns im obersten Stock/Schlafzimmer. Wenn wir schliefen war sie in einer grossen
Hundebox 
untergebracht und ca. 4- 6 Stunden probierten wir sie so gut es ging abzulenken, damit sie die Wunde
in Ruhe liess.

DIe Wunde am Arm verheilte sehr gut und wir dachten, dass nun alles in Ordnung kommt. Doch leider begann 
sich plötzlich am Bauch ein Knubbel zu bilden und sie riss sich wieder die Haare aus. Wir waren nun wieder
etliche Male im Tierspital und haben nichts unversucht gelassen der Kleinen zu helfen. Leider kam aber bei
all den Untersuchungen nichts wirklich Konkretes dabei raus. Keine Bakterien, keine Pilze nix!!! Man ging nun
davon aus, dass die Kleine eine Gewebeentzündung (Vaskulitis) hatte. Wodurch oder weshalb diese Entzündung
(Allergie, genetisch bedingt ect.)  ausgelöst wurde, konnte niemand sagen. Da die Krankheit auch bei Menschen
verschiedene Ursachen haben kann und schwierig nachzuweisen ist, ist es natürlich bei einem Wickelbären umso
schwerer, rauszukriegen woran es genau liegt.

WIr haben die Kleine 5 Wochen lang bei uns im Schlafzimmer gepflegt und waren manchmal wirklich fast am Ende
unserer Nerven und Kräfte, denn wir wollten doch, dass es der Kleinen endlich wieder besser geht. Sie hatte auch
immer gut gefressen und wir hatte nicht das Gefühl. dass es ihr sonst schlecht ging, auch wenn sie nicht in ihrer
gewohnten Umgebung war. Wir hatten am Donnerstag 02.04.09 wirklich das Gefühl, das nun das Ganze überstanden
sei. Doch als sie am Freitagabend aufstand, hatten wir schon gemerkt, dass irgendetwas ganz und gar nicht
mit ihr stimmt. Sie schlief fast im Stehen ein und war sehr ruhig. Wir liessen sie dann in Ruhe. Leider hatte sich
bis Samstagmorgen die Situation noch verschlimmert und wir riefen das Spital an, ob wir vorbeikommen könnten,
denn es sähe so aus als wenn es keinen Sinn mehr machen würde.
 
Wir sind dann ins Spital gefahren und dort wurde nochmals das Blut untersucht. Die Blutwerte waren aber so schlecht,
dass wir nichts mehr für die kleine Maus tun konnten, als sie von ihren Leiden zu erlösen.

Wir waren und sind noch immer unendlich traurig, dass uns Monchichi mit nur gerade mal 1.5 Jahren für immer
verlassen musste. Es war so schön zu sehen, wie Arnold und Monchichi miteinander spielten. Doch leider sollte es
nicht sein.

Wir vermissen die Kleine immer noch sehr und sie wird immer einen Platz in unseren Herzen haben.

Liebe Monchichi,
wir werden Dein freches, neugieriges und liebes Wesen nie vergessen.
Wir können nicht verstehen, weshalb Du uns so früh verlassen musstest!!!!


Eure Manu

Arnold 2009 Teil 2 «


Hallo Leute,
ich war wirklich verwirrt, als die kleine Monchichi plötzlich nicht mehr bei mir war. Die Kleine konnte
zwar ab und zu echt nerven, wenn sie mich nie in Ruhe fressen liess. Aber ohne sie war es auch
plötzlich wieder total langweilig. Auch merkte ich, dass meine Pflegeeltern sehr traurig waren, denn
Monchichi fehlte auch ihnen.
Nach einer Weile habe ich mitbekommen, dass sich meine Zieheltern Gedanken machten, wie es
weitergehen sollte. Sie machten sich also auf die Suche nach einer neuen Spielgefährtin für mich.
Nach intensiver Suche wurden sie im September in Deutschland fündig. Nachdem alle Formalitäten
(Ausfuhr/Einfuhrpapiere, Impfung etc.) erledigt waren, fuhren meine Zieheltern am 02.11.2009 nach
Deutschland um das Mädel abzuholen.
Die Kleine heisst Ronja und ist ca. 2 Jahre alt. Bis jetzt habe ich sie noch nicht zu Gesicht bekommen,
aber ich denke, meine Zieheltern kennen meinen Geschmack und haben schon die richtige Partnerin
für mich ausgesucht. Ich werde mich wieder bei Euch melden, sobald ich Neuigkeiten für Euch habe.

Euer Arnold

Arnold + Ronja  2010   «


Die Zeit vergeht und wieder hat sich ein Jahr dem Ende zugeneigt. Ronja lebt nun schon über ein Jahr
bei uns und ich habe in der Zwischenzeit meinen 6. Geburtstag gefeiert.
Die Anfangszeit war leider nicht sehr positiv, denn als sie bei uns einzog, stellte sich heraus, dass
die Kleine voller Würmer war. Nach der ersten Entwurmung geriet ihre Darmflora total außer Kontrolle
und sie bekam schrecklichen Durchfall. Mit Hilfe pflanzlicher Arzneimittel bekamen es meine Pflege-
eltern aber nach einer gewissen Zeit in den Griff und ihr Gesundheitszustand besserte sich wieder.
Leider waren die Würmer aber auch nach der zweiten Entwurmung immer noch sehr zahlreich und es
blieb dem Tierarzt nur noch eine Möglichkeit: Ihr ein starkes Wurmmittel direkt unter die Haut zu 
spritzen. Da Ronja der direkte Umgang mit Menschen
nicht wirklich gewohnt war, war das Einfangen und der
Gang zum Tierarzt für beide Parteien alles andere als
entspannend. Sie wehrte sich sprichwörtlich „mit Händen
und Füssen“. Auch ihre Beisskraft stellte sie da eindrücklich
unter Beweis. Die Spritze hatte sie gut vertragen und meine
Pflegeeltern freuten sich  schon darauf, dass sie das ganze
Prozedere 14 Tage später nochmals wiederholen mussten.
Nach 3 Monaten war es dann aber endlich soweit. Die kleine
Maus war endlich frei von Parasiten und unser erstes Date
Ronja
rückte in absehbare Nähe. Ich freute mich schon riesig, meine neue Freundin kennen zu lernen.
Nachdem wir uns eine Weile durchs Abtrenngitter beschnuppern konnten, öffneten sich dann
endlich mal die Türen und ich konnte schauen, wie denn meine neue Freundin so ausschaut.
Zuerst habe ich sie gar nicht bemerkt, denn sie saß ganz still auf ihrer Schlafbox und beobachtete
mich argwöhnisch. Und ich wollte natürlich zuerst die Leckereien naschen, die meine Zieheltern in
Ronja’s Wohnung verteilt hatten. So bin ich halt… Man muss eben Prioritäten setzen, hihi…
Unser erstes Aneinanderschnuppern verlief eigentlich reibungslos. Das Interesse war aber
meinerseits schon größer als ihrerseits.Und ich muss sagen, außer dass sie ein wenig große
Ohren hat,sieht sie nicht übel aus…
Mittlerweile sind wir zwar immer noch nicht die besten Freunde, aber im Grossen und Ganzen
verläuft unsere Beziehung ohne größere Differenzen. Ich muss aber dazu sagen, dass wir immer
unter Beobachtung durch unsere Pflegeeltern sind, damit sie eingreifen können, wenn die Situation
Ronja eskalieren sollte. Denn bei dem Fräulein ist man nie sicher,
wann es ihr zuviel wird und sie sauer wird… Sie ist manchmal
schon ein bisschen zickig. Aber ich bin ja auch glücklich wenn
ich „nur“ was zu fressen habe, das reicht mir eigentlich schon…
In der Zwischenzeit ist die kleine Ronja auch „erwachsen“
geworden. Sie war 2x in der Ranz. Bis jetzt ist aber zwischen
uns noch nichts „gelaufen“. Aber wir haben auch noch ne Menge
Zeit, wir sind ja noch jung..
Ich bin leider immer noch sehr unberechenbar. Ich lasse mich
zwar immer noch gerne durchs Gitter kraulen, aber sonst kann ich manchmal ein ungenießbarer
Zeitgenosse sein. Ich denke, meine Zieheltern haben sich mittlerweile damit abgefunden, auch
wenn es natürlich für beide Seiten nicht so toll ist. Aber die Hauptsache ist, dass ich mich mit Ronja
soweit gut verstehe. Denn sie ist ja auch ein Wickelbär und deshalb mehr meine Wellenlänge.
Die Ronja ist zum Leidwesen unserer Pflegeeltern leider sehr
heikel, was das Essen angeht. Seitdem sie so schrecklichen
Durchfall hatte und es ihr dadurch nicht so gut ging, ist das
Fressen eine mühsame Angelegenheit. Ihr absolutes Lieblings-
essen ist Babybrei (Pfirsich/Banane),Wachsmaden , rohes
Hühnerei oder Honig. Mittlerweile frisst sie auch regelmäßig
Melone und ab und zu Heidelbeeren, Apfel, Kaki oder
Passionsfrucht. Nur „normale“ Bananen rührt sie einfach
nicht an. Ich kann das überhaupt nicht verstehen, denn Bananen
sind ja sonst die Leibspeise von jedem Wickelbär. Während 
Arnold
den Wintermonaten hat sie hauptsächlich Kaki, Cherimoya und Brei gefressen.
Aber meine Pflegeeltern geben nicht auf und probieren immer wieder sie zu was Neuem oder
Anderem zu bewegen, damit sie auch ein wenig Abwechslung hat in ihrem Speiseplan.
Die Beziehung zwischen Ronja und mir ist leider immer noch ein bisschen kompliziert.
Im Grossen und Ganzen akzeptieren wir einander, aber die dicken Kumpels sind wir noch nicht.
Ein ganzzeitiges Zusammenleben ist leider aus verschiedenen Gründen bis jetzt nicht möglich.
Wie Ihr ja wisst, bin ich eine kleiner „Futtervernichter“ und fresse für mein Leben gern.
Da Ronja aber meist später aufsteht als ich und eine ganze Weile braucht, bis sie in die Gänge
kommt, müssen wir die erste Zeit des Abends getrennt voneinander verbringen. Denn sonst
kriegt die Kleine überhaupt kein Essen, weil ich schon alles aufgefuttert habe. Tja, der frühe
Vogel fängt den Wurm. Aber das hat sie noch nicht so richtig kapiert.
Wenn wir zusammen sind, ist es meist so, dass wir getrennte Wege gehen. Zwischendurch
sage ich ihr mal kurz „Hallo“, aber das war’s dann auch schon. Keine Ahnung weshalb der
Funke nicht übergesprungen ist. Wir haben ja Zeit und wollen auch nichts überstürzen, hihi…
Die Hauptsache ist doch, dass wir gesund und munter sind, uns nicht zanken und trotzdem
ein bisschen Abwechslung haben wenn unsere Pflegeeltern mal ein wenig Schlaf benötigen.
Unsere „Futterspender“ sind schon lieb und schauen, dass es uns an nichts fehlt. Aber den
Spielgefährten/Artgenossen können sie eben doch nicht ersetzen.
Meine Ziehmama probiert auch immer wieder neue Beschäftigungsmöglichkeiten aus,
damit es uns nicht langweilig wird. Aber meist hat sie länger, um sich neue Ideen auszudenken
und zu basteln, als das wir dann beschäftigt sind. Unsere Spezies ist eben nicht zu unterschätzen,
wir sind schon schlaue Kerlchen mit grossem Einfallsreichtum.
Ihr seht, es ist immer was los bei uns!

Euer Arnold