Hallo, ich bin Arnold
Arnold der Geniesser Ich kann kein Wässerchen trüben Guten Morgen
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Beschreibung

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Verbreitung/ Lebensraum
Lebensweise
Körperbau
Fortpflanzung/ Entwicklung


Verbreitung/ Lebensraum «

Der Wickelbär (potos flavus) ist eine in Mittel-und Südamerika lebende Art der Kleinbären (Procyonidae). Seine nächsten Verwandten sind der  Waschbär, Nasenbär, Katzenfrett und der Makibär. Von den  Kleinbären unterscheidet er sich durch seinen langen, greiffähigen
Schwanz, den er geschickt zum Klettern einsetzen kann. Beheimatet sind die Bären in den Regenwäldern vom östlichen Mittel- und Südamerika  von Mexiko bis Brasilien.
Carara Nationalpark, Costa Rica

Lebensweise «

Arnold am Fressen
Der Wickelbär ernährt sich überwiegend von süssen Früchten,
aber auch von Honig, Blüten, Insekten und kleinen Wirbeltieren.
Er ist ein nachtaktiver Baumbewohner, der tagsüber in Baum-
höhlen schläft.Es gibt 7 verschiedene  Unterarten, die sich in
der Körpergrösse, Fellfarbe und den Schädel-und Zahnmerk-
malen unterscheiden.Die Bären gehen in der Regel allein auf
Nahrungssuche, sind aber geselliger, wenn Nahrung im Über-
fluss vorhanden ist. Die Tiere können sich sehr gut mit verschie-
denen Lauten untereinander verständigen. Das kann von feinem  Piepsen, Fiepen bis hin zu
Fauchen und lautem Zetern oder Kreischen gehen.


Körperbau «

Die Kopf-Rumpflänge beträgt ca. 42-57cm. Der Schwanz weist mindestens dieselbe Länge auf.
Das Gewicht kann je nach Unterart stark variieren (2-6kg). Im Mittel entspricht die Grösse und
das Gewicht in etwa dem einer kleineren Hauskatze.
Das Fell ist wollig, kurz und braun. Der Haaransatz ist meist gelblich-hellbraun. An den Spitzen wechselt es zu rötlichbraun. Vielfach besitzen die Tiere einen schwarzen Aalstrich. Der Bauch ist meist gelblich-orange. Je nach Unterart variiert die Fellfarbe von rötlichbraun-braun bis hin zu gräulich.
Der rundliche Kopf ist kurz, die Schnauze und die Ohren treten nicht stark hervor. Der Wickelbär hat grosse, dunkle Augen die an seine nächtliche Aktivitätszeit angepasst sind.
Küchentiger
Die kurzen, kräftigen Beine enden in gekrümmten Krallen, welche der Bär im Gegensatz zur Katze
nicht einziehen kann. Er verfügt auch über geschickte Vorderpfoten, die ihm das Halten von Nahrung
und das Klettern in den Baumkronen erleichtert. Die Hinterpfoten sind länger als die Vorderpfoten.
Ein besonderes Merkmal ist die schmale, lange (ca. 12cm)  Zunge, die das Tier einsetzt, um an
Blütennektar und Honig zu kommen.Ein weiteres spezielles Merkmal ist der lange, bewegliche
Schwanz mit dem sich der Wickelbär geschickt im Blätterdach des Regenwaldes bewegt und die
Äste "umwickelt". Deshalb auch der Name "Wickel"-Bär.
Das Gebiss besteht aus 36 Zähnen. Die Bärchen besitzen spitze Eckzähne, wie andere Raubtiere
auch. Und wenn es die Situation erfordert, werden sie bei Bedarf auch eingesetzt.
Die Tiere besitzen Duftdrüsen an Kinn, Kehle und Brust, die sie zum Markieren des Reviers oder
bei der Paarung einsetzen.


Fortpflanzung/ Entwicklung «

Bismark
Die Fortpflanzung ist nicht an eine bestimmte Jahreszeit
gebunden. Nach einer Tragzeit von ca. 100-120 Tagen bringt
das Weibchen meist ein Jungtier,sehr selten Zwillinge auf die Welt.
Das Neugeborene wiegt zwischen 150-200g und wird, wie die
meisten Säugetiere, fast nackt, mit geschlossenen Augen und Ohren
geboren. Nach etwa 4 Monaten ist das Junge weitgehend selbständig.
Mit  ungefähr 1,5 Jahren werden die Männchen geschlechtsreif. Die
Weibchen brauchen etwa 2,5 Jahre um fortpflanzungsfähig zu werden.
Wickelbären können ein Alter von 20-30 Jahren erreichen. Der  älteste
in Gefangenschaft gehaltene Wickelbär wurde 41 Jahre alt und lebte
bis im Jahre 2003 im Zoo von Honolulu.